Latwerge
Im Jahr 2026 kann aus organisatorischen Gründen leider kein Latwergefest stattfinden.
Bis 2025 fand am 3. Wochenende im September unser Latwergefest in der Kindenheimer Freizeithalle statt.
In den Wochen vorher luden wir Interessierte zum Latwergekochen in unserem Vereinskeller in der Bockenheimer Weinstraße ein. An die 60 Helferinnen und Helfer entkernten viele Zentner Zwetschgen und kochten sie dann stundenlang in großen Kesseln zu Latwerge. Das wurde dann in Gläser abgefüllt und am Latwergefest verkauft.
Mit 10 Zentnern in zwei Kesseln an zwei Tagen begann 1981 bei Familie Grimm in Bockenheim das Latwergekochen. Danach waren wir bis zur Fertigstellung unseres Vereinskellers Gast bei der Familie Karl-Heinz Schmieh in Kindenheim. An 4 Tagen wurden rund 36 Zentner Zwtschgen entkernt und in 3 Kesseln zu Latwerge gekocht. Das Resultat waren dann etwa 1600 bis 1700 Gläser Latwerge.
Bienenhotels
In den Gemarkungen Bockenheim und Kindenheim haben wir inzwischen viele Wildbienen- und Insektenhotels gebaut und aufgestellt.
Sie werden sehr gut angenommen.
Wer im eigenen Garten etwas für Wildbienen und Insekten tun möchte, kann ein kleines „Hotel“ aufhängen. Dies sollte aus Hartholz sein, damit in den Bohrlöchern keine Splitter entstehen, an denen sich die Tiere verletzen könnten. Das A und O ist, für ein ausreichendes Nahrungsangebot zu sorgen (Kräuter und Wildblumen). Denn was nützt die schönste Wohnung, wenn es an Essen fehlt!

Vogelkundliche Wanderung
Jeden ersten Sonntag im Mai findet unsere vogelkundliche Wanderung durch die Bockenheimer und Kindenheimer Gemarkung statt. Los geht es am frühen Morgen um 7 Uhr. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden von Ornithologen begleitet, die bestimmen können, welche Vogelarten zu sehen und auch zu hören sind. Leider müssen wir feststellen, dass der Artenreichtum in den vergangenen Jahren immer mehr zurückgeht: zum einen bedingt durch den Klimawandel, zum anderen durch den dramatischen Rückgang beim Nahrungsangebot. Die Schädlingsbekämpfung in der Landwirtschaft hat dazu geführt, dass es immer weniger Insekten gibt. Die brauchen die Vögel jedoch unbedingt zur Aufzucht ihrer Jungen. Auch deshalb sind wir daran interessiert, weitere Grundstücke zu erwerben, um Areale zu schaffen, auf denen keine Insektizide und Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden.




